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Stephan Baier

Stephan Baier

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Die Kultband des Ostrocks gab sich unter freiem Himmel die Ehre und brachte den Mühlberg sprichwörtlich zum Beben. Das einmalige Konzept eines Open-Airs mitten im Wohngebiet zwischen Neubauten und Grundschule ist voll und ganz aufgegangen.

 

KARAT Bild 1
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Hört man ihre Lieder, ist man in Anbetracht ihres ungebrochenen Erfolgs und ihrer Bedeutung für mehrere Generationen musikbegeisterter Rock-Enthusiasten beinahe automatisch von Ehrfurcht ergriffen. Denn auch nach mehr als 40 Jahren auf den Bühnen der Republik haben KARAT nichts von ihrem ursprünglichen Zauber eingebüßt. Im Gegenteil, sie faszinieren ihr Publikum nach wie vor mit unglaublich lebendiger Bühnenpräsenz, der charismatisch lockeren Art und eindrucksvollen Texten voller Gefühl und Tiefgang. Der Bandname KARAT steht fast sinnbildlich für die Eleganz und Reinheit kreativen Schaffens und hätte treffender nicht sein können.

 

Vor rund 1.000 begeisterten Zuschauern des ersten Marienberger Open-Airs auf dem Mühlberg bewiesen die fünf Musiker, wie gewaltig ihr musikalisches Gewitter auch heute noch live auf einer Bühne donnern kann. Ein besonderes Erlebnis, wie viele Besucher im Anschluss begeistert berichteten. Vom ersten bis zum letzten Titel war die Stimmung zwischen Band und Publikum unglaublich gelöst, familiär, ja fast intim. Claudius Dreilich suchte immer wieder den Kontakt zum Publikum und schuf damit eine vertraute Atmosphäre. Die tiefstehende Abendsonne in direkter Sichtachse zur Bühne tauchte die ganze Szenerie in wohlig warmes Licht, als Claudius Dreilich mit seinen Bandkollegen mit „Schwanenkönig“ einen ihrer bekanntesten Titel anstimmte. Ein fesselnder Moment, der selbst den bühnenerprobten Musikern nahe ging, wie sie im Anschluss mit einem Augenzwinkern selbst kommentierten. Die pittoreske Szenerie beim ROCK VORM BLOCK Open-Air war selbst für KARAT ein besonderes Erlebnis.

 

So war der Veranstaltungstitel keine hohle Phrase sondern handfestes Programm. Denn inmitten der Silberallee, zwischen Grundschule und bunten Neubaublöcken, verwandelte sich eine sonst eher unscheinbare Grünfläche in ein imposantes Konzertareal unter freiem Himmel. Nach mehrmonatiger Planung errichtete ein mehr als 30-köpfiges Team aus Veranstaltungs- und Bühnentechnikern, Mitarbeitern der Stadtwerke und Wohnungsgenossenschaft Marienberg, sowie Sicherheitspersonal innerhalb von 2 ½ Tagen eine acht Meter hohe und knapp 100 m2 große Konzertbühne, umschlossen von 300 laufenden Metern Sicherheitszaun. Um die enormen Leistungsspitzen der Licht- und Beschallungstechnik zu bedienen, kam eigens für das Event ein 250 kVA Stromaggregat zum Einsatz. Die Silberallee war das ganze Wochenende hindurch voll gesperrt, Verkehrswegepläne der Umgehungsstrecken mussten erstellt werden, Besucherparkplätze wurden eingerichtet und zahlreiche Absprachen mit Behörden und Einsatzkräften waren im Voraus notwendig. Ein logistischer Mammutakt, der sich am Ende aber gelohnt hat.

 

Gemeinsam mit der Vorstandsvorsitzenden der Wohnungsgenossenschaft „Glück Auf“ Marienberg eG Annegret Baaske eröffnete Stadtwerke-Geschäftsführer Mike Kirsch unter den gebannten Blicken des Publikums den Abend. Um die Besucher schon mal ein wenig auf das einzustimmen, was da noch kommt, heizten die sechs Musiker der Band Sounds of Amarula den Besuchern zunächst mit jazzigen Klängen ein. Die liebreizende Stimme von Frontfrau Juliane Meier setzte jede Menge frische Akzente in einem melodischen Klangbett aus Schlagzeug, Bass, Gitarre, Synthesizer und zwei Saxophonen. Die rhythmischen Beats vertrieben dann schnell auch die letzten Wolken und bei Song #3 strahlte die Sonne nicht mehr nur aus den Herzen der Zuhörer sondern auch vom Himmel herab. Die Spielfreude der noch recht jungen Band übertrug sich schnell auf die Zuhörer, welche die Darbietung mit inständigem Applaus würdigten. Pünktlich um 20:00 Uhr war es dann aber soweit und KARAT servierte mit „Alles und mehr“ gleich zu Beginn ein richtiges Brett und brachte die jubelnde Menge gleich ordentlich in Fahrt. Mehr als eineinhalb Stunden begeisterte Claudius Dreilich und Band seine Fans mit einer ausgewogenen Mischung altbekannter und neuer Titel. Stimmgewaltig fegte der Frontmann über die Bühne, gab seinen Bandkollegen viel Freiraum, um sich musikalisch selbst zu entfalten und erntete dafür tosenden Beifall. Für die meisten Zuschauer fühlte es sich an wie eine Zeitreise durch längst vergangene und liebgewonnene Erinnerungen. Gänsehaut! Aber auch das schönste Konzerterlebnis neigt sich irgendwann seinem Ende und so galt es nach „Sieben Leben“ Abschied nehmen – von KARAT und einem unvergesslichen Abend voller Emotionen. Zum Schluss hallte frenetischer Jubel über den Mühlberg und so mancher Fan wurde plötzlich ganz wehmütig, weil dieses in der Form einmalige Ereignis ganz plötzlich vorbei war. Wäre es nach dem Publikum gegangen, hätten KARAT noch die ganze Nacht weiterspielen können.

 

Auch wenn wir uns mehr Besucher gewünscht hätten, war das KARAT Open-Air-Konzert ein durchschlagender Erfolg für alle Beteiligten. Denn man muss schon ein bisschen verrückt sein, ein Rock-Konzert mitten in einem dicht besiedelten Wohngebiet zu veranstalten. Gelohnt hat sich der Einsatz schon allein deswegen, weil sich der Großteil der Gäste mit einem breiten Lächeln im Gesicht in die Nacht verabschiedet hat.“, freut sich Mike Kirsch (Stadtwerke Marienberg, Geschäftsführer)