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Stephan Baier

Stephan Baier

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Mit Sicherstellung der Finanzierung konkretisieren sich auch die Bauplanungen. Wir geben bereits einen ersten Ausblick,
worauf sich die künftigen Bewohner freuen dürfen.

 

 

 

Für ein ehrgeiziges Projekt wie die Revitalisierung einer alten Industriebrache braucht man vor allem zwei Dinge, eine Vision und die dafür notwendigen finanziellen Mittel. Die Vision, ein Stück Marienberger Industriegeschichte zu bewahren und in einen repräsentativen Wohnkomplex zu verwandeln, hatten wir von Anfang an. Nach einem längeren Planungs- und Genehmigungsverfahren konnte nun endlich auch die notwendige Finanzierung, Dank einer Förderung über das Bund-Länder-Programm städtebaulichen Denkmalschutzes, auf solide finanzielle Füße gestellt werden. Mittlerweile sind wir optimistisch, unsere ambitionierten Ziele verwirklichen zu können. Nachdem bereits im Januar 2018, sowohl die Beräumung der ehemaligen Knopffabrik, als auch die nachgelagerten Arbeiten zur Fassadensicherung weitgehend nach Zeitplan verliefen, mussten die Baumaßnahmen in den vergangenen Monaten ruhen. Denn sämtliche Planungen, Umbauten und Sanierungsmaßnahmen im Zuge der Vitalisierung mussten in enger Abstimmung mit der Denkmalbehörde erfolgen. So war längere Zeit nicht absehbar, ob und wie der weitere geplante Bauablauf zu halten ist.

 

Jetzt freuen wir uns, Ihnen einen detaillierteren Einblick in den aktuellen Planungsprozess gewähren zu können. Anders, als ursprünglich beabsichtigt, erstreckt sich das Sanierungsvorhaben nun allein auf den Gebäudekomplex „Am Roten Turm 1“ unter Ausschluss des Erweiterungsbaus an der Freiberger Straße 20. Die Außenfassade, die derzeit durch entsprechende Sicherungsmaßnahem gegen Einsturz geschützt ist, soll bis einschließlich des Baukörpers, der das Treppenhaus im Hof beherbergt, erhalten bleiben. Die restlichen Gebäudeteile müssen aufgrund der nicht erhaltenswerten Bausubstanz abgerissen und neu errichtet werden. Es wird danach auch keine gebäudeseitige Verbindung mehr zum Objekt „Freiberger Straße 20“ geben.

 

Im Zuge der Gesamtsanierung werden 20 Wohneinheiten in gehobener Ausstattung unterschiedlicher Größe (54 – 117 m2), verteilt auf drei Etagen, mit einer Gesamtwohnfläche von 1.700 m2, entstehen. Alle Wohnungen werden über einen Aufzug erreichbar sein und ein Großteil von Ihnen wird über einen Balkon verfügen. Mit Annehmlichkeiten, wie Tageslichtbädern mit Dusche und Badewanne sowie eine Fußbodenheizung, werden alle auftrumpfen können. Im Untergeschoss dürfen sich die künftigen Mieter zudem über ausreichend Tiefgaragenstellplätze freuen.

 

Zur Ressourcenschonung und Effizienzsteigerung entwickeln wir gemeinsam mit der Energieversorgung Marienberg GmbH ein energetisches Gesamtkonzept für das moderne Wohnquartier. Dazu soll unter anderem eine Brennstoffzelle in Kombination mit neuester Erdgasbrennwerttechnik zum Einsatz kommen. Dieses System liefert zum einen Wärme für die Heizungsanlage und Warmwasseraufbereitung und versorgt das Gebäude darüber hinaus sogar noch mit Strom.

 

Mit Baukosten von 7,4 Mio. Euro ist die Sanierung der ehemaligen Baldauf-Fabrik eines unserer anspruchsvollsten Bauprojekte. Die Ausschreibungen der unterschiedlichen Gewerke werden voraussichtlich im Januar 2020 erfolgen. Der eigentliche Baubeginn ist dann bereits für Mai 2020 geplant. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt rechnen wir mit einer Fertigstellung zum Ende des Jahres 2022.