Sie befinden sich im Bereich: GEOTHERMIE // Ausblick 

Ausblick

Für die ersten Schritte der Umsetzung eines derartigen Modellvorhabens erscheint die Begrenzung auf eine Auswahl von wirtschaftlich tragfähigen dezentralen Anlagen, die mittels kompakten Verteilnetz an der geothermischen Nutzung des Grubenwassers beteiligt werden, als sinnvoll.
Der große Vorteil des „kleinen Verbundnetzes“ besteht darin, dass nach der praktischen Umsetzung des wirtschaftlich tragfähigen Demonstrationsvorhabens „Geothermischer Wärmeverbund Marienberg“ das Potential der Nutzung des Grubenwassers nicht ausgeschöpft ist, d. h. der Wärmeverbund in den anschließenden Schritten des Ausbaus weiteren Verbrauchern im Gewerbegebiet „Vor der Stadt“ offen steht.

Durch den Anschluss weiterer Verbraucher werden die spezifischen Kosten an der Erschließung des Grubenwassers für die einzelnen Verbraucher geringer, somit wird die Gesamtwirtschaftlichkeit der Anlagen verbessert.

 

Als außerordentlicher Beitrag zum Umweltschutz ergibt sich eine Reduzierung der CO2-Emission.
Unter Berücksichtigung eines IST-Standes von ca. 3.000 t CO2 pro Jahr (konventioneller Gaskessel) kann beim Einsatz von Wärmepumpen der Wert auf 2.690 t CO2 pro Jahr, also um 310 t CO2 pro Jahr, gesenkt werden.
Weiter ist von einem monetär nicht zu bewertenden Imagegewinn für die Stadt Marienberg und allen beteiligten Verbrauchern auszugehen.

Das Projekt wurde am 01.09.2006 mit der Vorbereitung für den Einbau der geothermischen Anlagentechnik im Bereich des Schachtes 302 begonnen.

Aqua-Marien Energieversorgung Marienberg Stadt Marienberg